Die spitzeste, schlagkräftigste und entwaffnenste 'Waffe', in einem persönlichen Streit, ist nicht, wie viele meinen die Aggression, und/ oder, die Erwiderung von Unnettigkeiten, SONDERN: beständige Freundlichkeit!
Ebenso wenig, wie Sexualität, NOTWENDIGERWEISE, mit Nähe und Zärtlichkeit verbunden sein muss, muss sie, NOTWENDIGERWEISE, mit Gewalt verquickt sein.
Bezieht sich auf den Beitrag : These-Soziologie Nr. 1
Für nicht gerade wenige stellt schon alleine die Vorstellung, dass Nähe und Zärtlichkeit Triebe sein könnten, eine 'Moralische-Unmöglichkeit' dar!
DENN: Für viele erscheinen Triebe als etwas Primitives, Animalisches - und: auf der anderen Seite, Nähe und Zärtlichkeit, als etwas Schönes, Reines, das typisch menschlich ist.
Bezieht sich auf den Beitrag : These-Soziologie Nr. 2
Mit jemand anderem zusammen zu sein, bedeutet, IMMER, Einschränkungen und Opfer.
ABER: Es bedeutet auch, IMMER, einen Zugewinn - so die Beziehung, einigermaßen zumindest, gleichberechtigt ist.
Die Vorstellung, die nächsten Jahre, Jahrzehnte, oder gar den Rest des Lebens, ohne Partner, ALLEINE, in Einsamkeit verbringen zu müssen, kann einen schon verrückt machen.
(Alle) Wert-Urteile sind regelmäßig Erfindungen, von (ausreichend) kultivierten/ intelligenten Subjekten!
Dieser Aphorismus bezieht sich auf den Beitrag : Dialog-Lebensführung Nr. 5 : Was ist mit Lebewesen die nicht planen? Ist deren Leben sinnlos?
Das Seltsame ist, dass Partner, von denen man unfreiwillig verlassen wurde, im Nachhinein, nach der Trennung, wesentlich attraktiver auf einen wirken, als noch zuvor!
Vermutlich ist des Rätsels Lösung: Verklärung, Idealisierung - und nicht zuletzt der 'Wunsch', dass der ehemalige Partner, trotz allem, einen nicht unwesentlichen Wert besaß!?
'Wer will schon, ohne Grund geliebt haben!?'
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