Haupt-Portal : Sein Wahrheit und Wirklichkeit

Haupt-Portal : Du und das Leben

Haupt-Portal : Die Grundlagen der Philosophie

Gedicht-Ich Nr. 1 : In der Masse vergeht, sehr leicht, das Individuum (verf: 8.3.2007/ K-L-A/ Lexikon: Lebensführung, Ich, Bewusstsein)

Ein Pop-Konzert.

Tausende begeisterter Fans.

Die Masse "lebt".

Die meisten in der Masse, fühlen sich gut.

Sie fühlen sich stark.

Die meisten in der Masse, empfinden sich, als etwas Ganz-Besonderes.
Denn: "Sie sind dabei!"

Die Masse schenkt dem Einzelnen Mut.

Sie schenkt ihm Selbstvertrauen.

ABER: Sie macht den Einzelnen, AUCH, zu ihrem Sklaven - indem sie, oft für den Einzelnen unbewusst, seine Gedanken, seine Empfindungen, und letztlich, AUCH, sein Handeln lenkt.

> Dein Leser-Kommentar zu diesem Beitrag

siehe auch die Beiträge im Philosophie Lexikon, zu den Themen :
Gedicht-Ich Nr. 2 : Das Grauen und die Liebe (5.4.2003/ K-L-A/ Lexikon: Liebe, Selbst)

Das Grauen erhebt uns aus der Alltäglichkeit.

Es lüftet unseren Wahn.

Das Grauen schockt uns.

Es "erweckt" uns.

Ist es da, so sind WIR ganz da!
Wir sind da, mit 'scharfen' Sinnen.

Und das Grauen zeigt uns, WIE wir sind,
und, WAS das Wesentliche ist, in unserem Leben.

Das Grauen kann uns, zu uns selbst führen - wie die Liebe.

Wie die Liebe, kann das Grauen uns erfüllen.

DOCH: Der Unterschied zur Liebe ist:
In der Liebe kann man leben,
aber im Grauen, auf Dauer nicht.

Das Grauen und die Liebe sind sehr ähnlich - und auch wieder nicht!

> Dein Leser-Kommentar zu diesem Beitrag

> Alle bisherigen Leser-Kommentare

siehe auch die Beiträge im Philosophie Lexikon, zu den Themen :
Gedicht-Ich Nr. 3 : Ein Definitionsversuch des Ichs/ der Gegenwart; und weshalb Freiheit niemals etwas gänzlich Freies ist (verf: 26.3.2001/ K-L-A/ Lexikon: Ich, Zeit, Freiheit)

Das Ich ist immer Gegenwart.
Das Ich IST Gegenwart.
Sobald ich "Ich" sage, meine ich stets das, was ich augenblicklich, gegenwärtig bin.

Das Ich ist jedoch gleichzeitig die Gesamtheit all meiner vergangenen Erfahrungen.
Das Ich als etwas Gegenwärtiges, trägt gleichzeitig Vergangenes in sich.
Es trägt die Vergangenheit in sich.

Im Ich zeigt sich somit, dass Vergangenheit nicht nur etwas ist, das nicht mehr ist.
Im Ich und in der Gegenwart ist sie gegenwärtig.
Im Ich und in der Gegenwart ist sie lebendig.

Das Ich und die Gegenwart sind aber in ihrem Sein nichts Feststehendes.
Sie verändern und bewegen sich, und damit verändert und bewegt sich Vergangenes.

Nicht nur die Gegenwart befindet sich im Fluss, sondern auch Vergangenes.

Die Gegenwart ist aber nicht nur gelebte Vergangenheit.
Da ist noch mehr:
Da ist noch etwas, das nicht Vergangenheit ist, und das die Gegenwart, das Ich, ganz klar vom Sein der Vergangenheit unterscheidet.
Und dieses Etwas, ist die Freiheit.

Nur im Ich und in der Gegenwart liegt und lebt (die) Freiheit.
Nur im Ich, der Gegenwart, ist sie konkret gegeben.

Freiheit ist IN der Gegenwart, IM Ich.
Und daher ist Freiheit, niemals etwas gänzlich Freies.

Freiheit ist niemals schrankenlos.
Denn: Das im Sein der Gegenwart, des Ichs, gelegene Vergangene, beschränkt sie.

> Dein Leser-Kommentar zu diesem Beitrag

siehe auch die Beiträge im Philosophie Lexikon, zu den Themen :
Gedicht-Ich Nr. 4 : Leben nach der Uhr - als Sünde am Ich (verf: 14.8.2003/ K-L-A/ Lexikon: Lebensführung, Ich, Zeit)

Leben nach der Uhr, ist eine der größten, am Ich, zu begehenden Sünden.

Hektik.
Stress.
Niemals pünktlich sein.
Niemals das Ziel, in akzeptabler Weise erreichen.

Immer zu spät im Leben.

"Noch 5 Minuten!
Noch 1 Stunde!
Zu wenig Zeit, und so viel noch zu tun!"

In der Gehetztheit wird das Ich entartet.
Es entrinnt.
Es wird vernebelt.
Im Nebel der Rastlosigkeit, kommt es zum Verschwinden.

Das verlorene Ich.

"Ich möchte wieder ganz ich selbst sein können, dürfen!"
Und das Wissen, dass die Erfüllung dieses Wunsches, in unendlicher Ferne liegt.

Der einzige Weg zurück zur Wahrheit, zum Ich, führt über die Nicht-Beachtung.
Man muss lernen zu verzichten, ignorant zu sein.

Sei ein Egoist.
Nimm dir Zeit.
Lerne zu verachten.
Ver-achte das, das dein Ich zerstört.
Achte nicht mehr länger auf den Zeiger deiner Uhr.
Der Zeiger ist dein Diener, nicht dein Herr.
Lebe dein Leben, unbekümmert (von der Zeit).

> Dein Leser-Kommentar zu diesem Beitrag

siehe auch die Beiträge im Philosophie Lexikon, zu den Themen :