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Meinung-Ich Nr. 1 : Die Ich-Definition, dass das Ich die Gesamtheit aller vergangenen Erfahrungen und Erlebnisse eines Wesens darstellt (verf: 18.3.2001/ K-L-A-F-Bl-r1/ Lexikon: Ich, Zeit)

Ich bin mitunter selbst davon überzeugt, dass das Ich die Ansammlung all dessen darstellt, was ein einzelnes Wesen, in seiner Vergangenheit, erlebt und erfahren hat.

Wenn aber das Ich, auf diese Art und Weise, definiert wird, hat dies zur Konsequenz, dass nur dann ein Ich gegeben ist, wenn ein Wesen auf eine eigene Vergangenheit zurückzugreifen und zu verweisen vermag.

Besitzt ein Wesen keinerlei Vergangenheit, so besitzt es auch kein Ich!

Und ein Wesen, das sich seiner Vergangenheit nicht (mehr) erinnert, besitzt dann - dieser Definition zufolge - ebenfalls kein Ich (mehr).

Mensch-Sein und Ich, sind dann nicht notwendigerweise aneinander geknüpft, und das Ich kann ebenso 'gewonnen', als auch 'verloren' werden.

Wie zutreffend kann aber eine Definition des Ichs sein, die manchen Menschen ein Ich zubilligt, und manchen nicht!(?)

Kann es tatsächlich sein, dass ein lebender Mensch kein Ich besitzt!(?)
Um ehrlich zu sein: Ich habe daran meine Zweifel!

Des Weiteren stört mich, an dieser Art der Ich-Definition, dass sie ausschließlich Bezug auf die Vergangenheit eines Wesens nimmt, und seine Gegenwart und seine (mögliche) Zukunft unberücksichtigt lässt.

Es ist schon richtig: Wir Menschen werden von unserer Vergangenheit bestimmt!
DOCH: Was wir sind, ist nicht nur Vergangenheit!

Wir sind AUCH Gegenwart, und viele unserer gegenwärtigen Sehnsüchte und Wünsche, sind Zukunfts-Träume - die einen, wie ich meine, nicht unwesentlichen Teil unseres Ichs mit-bilden.
Und daher sollte, jede, einigermaßen zutreffende Ich-Definition SOWOHL die Vergangenheit ALS AUCH die Gegenwart und Zukunft eines Wesens mit einschließen und berücksichtigen!

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Meinung-Ich Nr. 2 : Zwischen Ich und Selbst zu unterscheiden erscheint mir als bloße Wortspielerei (verf: 20.3.2001/ K-L-A-F-Bl-r1/ Lexikon: Ich)

Grundsätzlich erscheint es mir nicht unbedingt notwendig zwischen einem Ich und einem Selbst zu unterscheiden.

Für mich besteht grundsätzlich kein Unterschied, zwischen dem so genannten Ich, und, dem so genannten Selbst.

'Das Ich, das ist mein Selbst; und was ich selbst bin, das bin ich!'

Die Unterscheidung zwischen Ich und Selbst, erscheint mir als eine künstliche Unterscheidung, und erinnert mich, in gewisser Weise, an die Wortspielereien mit Sein und Existenz.

Zwischen Sein und Existenz, vermag ich ebenfalls keinen wesentlichen Unterschied zu erkennen!

Der einzige - meiner Meinung nach - zwischen ihnen bestehende Unterschied, ist ihr Name, ihre Bezeichnung - doch ihrem Begriffsinhalt nach, sind sie, im Grunde, ident.

Warum also eine Unterscheidung treffen, die nicht absolut notwendig ist!(?)

'Schreibe ich Ich, so meine ich das Selbst; und schreibe ich Selbst, so meine ich das Ich! Und ebenso, verhält es sich mit den Begriffen Sein und Existenz!'

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Meinung-Ich Nr. 3 : Warum ich glaube, dass wir bereits als Ich bzw mit einem Ich geboren werden (verf: 8.4.2008/ K-L-A-F-Bl/ Lexikon: Ich)

Ich glaube, dass wir das/ ein Ich nicht erst erwerben müssen.
Ich bin nämlich davon überzeugt, dass wir bereits als ein Ich bzw mit einem Ich geboren werden!
DENN: Bereits vom 'ersten Moment' unserer Existenz an, sind wir ein individuelles Lebewesen, mit eigenen, individuellen Eigenschaften.
Und: Von dem 'Moment' an, da wir subjektiv wahrnehmen, und befähigt sind das von uns Wahrgenommene zu verarbeiten, wird unsere individuelle, subjektive Existenz, unser Ich, komplexer - und gewinnt, an geistiger Kapazität hinzu.

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